ein Ort zum Seele-baumeln-lassen

Manchmal bin ich gerne unter Menschen. Manchmal aber brauche ich einfach nur Ruhe. Da mag ich keine Bewegungen um mich herum wahrnehmen, keine Gespräche, kein Gemurmel. Einfach absolute Ruhe für alle Sinne.

Ich lebe in einer Großstadt, aber auch hier gibt es ein paar schöne ruhige Ecken. Eine davon möchte ich euch hier zeigen.

Es ist ein recht kleiner Park. Zum Schutz der Pflanzen und Kleinstlebewesen dürfen die Wiesen nicht betreten werden. Vielleicht halten sich deshalb so wenige Menschen dort auf? Ich jedenfalls mag das. Ein idealer Ort zum Seele-baumeln-lassen und Wiederauftanken.

Kennt ihr auch so ein Genughaben von Menschen? Wie geht ihr damit um?

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Ausmisten

Hochsensibilität zeichnet sich vor Allem durch Überreizung aus. Nehmen hochsensible Personen (HSP) über die Sinne zu viel wahr, werden diese Eindrücke nur wenig gefiltert, gelangen alle ins Gehirn und wollen dort bearbeitet werden. So sind HSP wortwörtlich schnell überreizt. Auch in einem Zuhause, wo viele Reize in Form von Farben, Materialien und Dinge auf uns HSP einwirken, haben unsere Augen und unser Kopf allerhand zu tun. So kann es sein, dass man sich nicht wohl, irgendwie erdrückt und innerlich aufgewühlt fühlt.

Bis vor wenigen Jahren ging es mir auch noch so. Ich hatte viele Sachen, viel Deko und viele Dinge, die rumlagen, weil sie keinen festen Platz hatten. Ich hatte den Drang das zu ändern und wollte unbedingt Ordnung schaffen.

Bis anhin hatte ich schon ein paar Bücher zum Thema Ausmisten gelesen. Sie waren recht nett, aber wirklich geholfen und motiviert haben sie nicht.

Als ich von der KonMarie-Methode hörte war ich nicht arg angetan. Ein weiterer Ratgeber auf dem Markt zum Thema Ordnung schaffen. Es verstrichen Monate, da berichtete mir meine Mutter total begeistert von der KonMarie-Kleiderfaltmethode. Nun war mein Interesse geweckt. Ich recherchierte im Internet und kaufte mir sogleich 2 Bücher zum Thema. Ich war so motiviert, dass ich nicht abwarten konnte mit dem Ausmisten und schon anfing, bevor ich das erste Buch fertig gelesen hatte. Diesmal hielt ich durch und das hat sich total bezahlt gemacht. Mein Zuhause ist noch lange nicht perfekt und immer wieder finden sich Sachen, die weg können oder noch einen festen Platz brauchen, aber ich bin schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und vor allem: Nach fast zwei Jahren bin ich noch immer motiviert weiterzumachen. Ich fühle mich immer freier und mein Kopf hat Platz für andere Dinge.

Heute habe ich etwas in Angriff genommen, was ich schon länger vor mir herschiebe: Fotos. Und zwar die digitalen auf Handy und PC. Ich bin gespannt, wann ich damit fertig bin und ob ich mich auch hier nach Beendigung regelrecht erleichtert fühle.

Habt ihr auch schon einmal Ausgemistet? Mit welcher Methode? Und was habt ihr mit den ausgemisteten Sachen gemacht? Über Tips dazu würde ich mich sehr freuen.

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Meine persönliche Sensibilität

Die einen haben eine sehr gute Nase, meistens verbunden mit einem feinen Geschmackssinn. Andere sehen alles. Wirklich alles. Sie nehmen die kleinsten Details wahr. Auch eine Haut, die den kleinsten Reiz wahrnehmen kann, einen super Hörsinn und ein Gespür für Gefühle anderer Menschen sind typisch für Hochsensible. Bei dem einen ist der eine Sinn noch besser ausgeprägt als andere Sinne, bei anderen Hochsensiblen sind wiederum andere Sinne feiner.

Bei mir sind es die Ohren und das Fühlen fremder Stimmungen und Gefühle. Ich sehe auch viel, aber das habe ich inzwischen gut im Griff.

Ich würde nicht sagen, dass ich gut Höre. Im Gegenteil, mit Hörsturz und Tinnitus sind meine Ohren nicht mehr die besten. Aber ich bin sehr, sehr lärmempfindlich. Ich kann Geräusche nicht einfach ausblenden. Jetzt zum Beispiel sitze ich gerade im Garten und höre gleichzeitig:

-einen Rasenmäher

-Wasserrauschen

-Kindergeschrei

-einen tropfenden Wasserhahn

-die Autobahn

-nein, halt, das ist kein Rasenmäher, sondern ein Laubbläser (ok, das habe ich gesehen 😉 )

– Vogelgezwitscher

– doch, da ist auch noch ein Rasenmäher in der Ferne

– Bienensummen

– Rascheln in den Pflanzen von Vögeln und Eidechsen

– die Amsel hier im Baum singt aber sehr aufgeregt

– Wind in den Blättern

– Menschen, die sich unterhalten

– Hundegebell

– …

Wenn du dir das jetzt angetan, und alles gelesen hast. Chapeau 😉 Dann kannst du dir ja ungefähr vorstellen, was ich meinen Ohren so alles antue. (Hinzu kommen noch die Dinge, die ich sehe, rieche, denke, fühle,…). Meine Sinne sind ziemlich überstrapaziert, aber doch habe ich inzwischen recht gut gelernt, damit umzugehen.

Gestern im Schwimmbad war es dann doch noch extremer. Da reichen schon 1-1 1/2 Stunden, dann sagt mir mein Körper „STOP! Genug gesehen, genug gehört! Pause!“ Höre ich darauf nicht, zeigt mir mein Körper im Laufe des Tages dann schon noch, was er davon hält. Mehr darüber aber in meinem nächsten Artikel 😉

Kennst du auch ein solches Überreizt-sein? Wie macht es sich bei dir bemerkbar? Kannst du die Reize ignorieren oder die Sinne „abschalten“?

In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes, ruhiges und entspanntes Wochenende!

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Einfach einmal nichts tun

Einfach einmal nichts tun. Rein gar nichts. Oder nur das Nötigste. Wie ich solche Momente liebe 💖 Tage, an denen man nur das tun und lassen kann, was man möchte sind rar. Um so mehr geniesse ich die Momente, wo keine Termine anstehen und auf der To-Do-Liste nichts Dringendes wartet.

Ich gehöre zu den Menschen, die viel aus der Umgebung wahrnehmen, Meine Sinne saugen alles wie ein Schwamm auf. Bis ins Unendliche. Geräusche, Bilder, Gefühle,… Das alles will verarbeitet werden. Früher habe ich gedacht, dass man trainieren kann, mit den ganzen Eindrücken klarzukommen, je öfter man sich ihnen aussetzt. Inzwischen weiss ich aber, dass ich den fehlenden Filter nicht ersetzen kann. Das einzige, was hilft, ist Ruhe. So sitze ich einfach nur da und mache nichts. Nicht lesen, nicht fernsehschauen, nicht einmal nachdenken. Es ist wie eine Meditation ohne zu meditieren. Hat sich das Gewusel im Kopf wieder reguliert, mein Körper neue Kraft geschöpft, kann es wieder losgehen 🙂

Seit ich von meiner Hochsensibilität weiss, kann ich viel besser damit umgehen und für mich/meine Bedürfnisse einstehen. Es ist keine Krankheit und es dauert, bis man seinen ganz eigenen Weg, damit umzugehen, gefunden hat. Einiges kann man üben/verbessern, anderes hingegen sollte man einfach so hinnehmen wie es ist. Der Wunsch nach Ruhe nach einer Überreizung zB.. Der Körper sendet Signale, ich nehme sie war, ziehe mich kurz zurück und bin wieder parat für Neues. Nehme ich hingegen die Signale nicht wahr, reisse mich zusammen und übersehe die immer stärker werdenden Signale absichtlich, bin ich am Ende so erschlagen, dass es Tage dauern kann, bis ich mich erholt habe.

Für einige mag es so aussehen, als sei ich faul, empfindlich und packe mich in Watte. Ja, das mag in mancher Hinsicht vielleicht sogar stimmen. Aber wenn es mir, und damit auch meiner Umgebung, so viel besser geht, warum anders machen? 😉

Hast du vielleicht auch ein extremes Ruhebedürfnis? Oder bist du auch Hochsensibel? Wie gehst du mit Reizen um? Über einen Austausch per Kommentar oder Nachricht würde ich mich sehr freuen.

Herzlichst

Deine Jana ☀️