Körperwahrnehmung

Vieles, das wir tun, läuft routiniert ab. Atmen, Laufen, Fahrrad fahren. Alles ohne genau hinzuschauen, wie wir es machen. Es funktioniert einfach. Kommen Verspannungen oder Schmerzen hinzu, nehmen wir sie vielleicht wahr, richten unsere Aufmerksamkeit aber nicht wirklich dort hin. Warum schmerzt es? Wo kommt der Schmerz ursprünglich her? Wir können den Schmerz vielleicht mit Medikamenten oder Anderem betäuben, aber den Ursprung behandeln wir nicht. 

Noch viel weniger Aufmerksamkeit schenken wir unseren Gefühlen. Dabei können körperliche Symptome oft in der Psyche ihren Ursprung haben. 

Es ist sehr wichtig, dass wir unserem Körper mehr Achtsamkeit schenken und lernen, ihn besser wahrzunehmen. Eine bessere Körperwahrnehmung wird dazu führen, dass wir uns besser kennen, besser spüren, achtsamer und bewusster mit uns umgehen, und dies auch nach Aussen hin zeigen, sei es durch eine bessere Körperhaltung, mehr Selbstbewusstsein oder auch Erkennen und Aufzeigen unserer Grenzen. 

„Kümmere dich um deinen Körper, es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“ -Jim Rohn-

Dies braucht Übung und Zeit. Aber auch schon mit kleinen Schritten kann man viel erreichen. Zuerst übt man via aktiven Körperübungen, wie z. B. Dehnübungen, seinen Körper bewusst zu spüren. Wie fühlt sich die Übung an? Spüre ich Verspannungen? Hierbei kann man auch bereits versuchen, in die einzelnen Körperteile hineinzuspüren. Der nächste Schritt sind Entspannungs- oder Atemübungen, bei denen man sich auf seinen Körper konzentriert. Hierzu eignet sich z. B. gut die Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Meditations- und Atementspannung z. B. bewirken hingegen, dass wir zur Ruhe kommen und nicht nachdenken. Sie können aber ebenfalls zu einer besseren und bewussteren Körperwahrnehmung führen.

Während der Übungen können verschiedenste Gefühle aufkommen. Unterdrücke sie nicht. Nehme sie wahr und nehme sie für diesen Moment an. Nehme DICH an, so wie du bist. 

Sind die Gefühle und Gedanken zu stark, können sie in anderen Bereichen wieder aufgegriffen und besprochen werden.   

Nebenbei kann man, wenn man möchte, auch anfangen zu versuchen, seine Gefühle wahrzunehmen und zu beobachten. Wo sitzen die Gefühle. Wo gehen sie hin? Lassen sie sich sogar lenken? Genau so kann man auch mit Gedanken verfahren. Man kann sie beobachten, zuende denken oder auch weiterziehen lassen.

Körperwahrnehmung ist sehr weit greifend. Ich finde es sehr spannend und probiere mich hier immer wieder gerne aus. Machst du Körperübungen? Wenn ja, welche?

Gerne möchte ich dir noch eine kleine Übung aus der Alexandertechnik vorstellen:

Falte deine Hände. Welcher Daumen liegt oben? Öffne die Haltung und falte die Hände erneut, aber dieses Mal so, dass der andere Daumen oben liegt. Wie fühlt sich das für dich an?

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Vertrete deine Meinung, und/oder stehe zu deiner Entscheidung, denn nur du selber kannst dich glücklich machen.

Wofür auch immer du dich entscheidest, sorge dafür, dass es dich glücklich macht. -Unbekannt-  

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Früher habe ich immer gedacht, dass ich, um gemocht zu werden, die Erwartungen anderer zu erfüllen habe. Nur, wenn der andere glücklich ist, kann auch ich glücklich sein. Bloß nicht widersprechen. Durch Unterhaltungen mit anderen Hochsensiblen weiß ich, dass das ein ziemlich typisches Problem ist. Viele Hochsensible denken, dass, wenn sie ihre Meinung vertreten, der andere einen nicht mehr mag. Dabei ist das ein ziemlicher Trugschluss. Denn zum einen ist selten die andere Person so sehr enttäuscht, dass sie total verletzt ist oder sogar geht, und wenn doch, dann ist es wahrscheinlich eine Person, die uns eh nicht gut tut, und die wir daher gehen lassen sollten. Wir sollten immer schauen, dass wir uns selber treu bleiben. Das soll jetzt nicht heißen, dass wir keine Kompromisse mehr eingehen sollen. Einfach nur, dass wir uns für das entscheiden sollten, was sich richtig für uns anfühlt und dass wir mit dem, wofür wir uns entschieden haben, glücklich sind, bzw. werden.

Ich gebe zu, es ist ein ziemlich großes Vorhaben und das kann man sicher nicht von Heute auf Morgen umstellen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es lohnt sich, eigene Entscheidungen zu treffen und ganz und gar allein für sein Glück verantwortlich zu sein. Meine Angst, mich unbeliebt zu machen, stellte sich als überflüssig heraus. Und ich habe festgestellt, dass andere Menschen mich noch genau so gern haben oder mich sogar noch mehr schätzten als vorher. Für mich einzustehen hat mich selbstbewusst gemacht. Diesen Selbstwert zeigen wir nach außen. Und das führt dazu, dass uns auch andere Menschen mindestens genau so wertschätzen.

Probiere es doch einfach einmal aus 😉

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Du musst es nicht immer anderen Menschen recht machen – Andere Menschen dir aber auch nicht!

Vor ein paar Tagen habe ich darüber geschrieben, dass man damit aufhören sollte es anderen Menschen immer recht machen zu wollen, weil es 1. eh nicht möglich ist und 2. du dich selbst, deine Bedürfnisse und deine Wünsche am wichtigsten nehmen solltest (ohne zu übertreiben natürlich).

Genau so wichtig aber ist es aber auch, nicht von anderen zu erwarten, dass sie dich glücklich machen. Mach dich nicht abhängig von anderen Personen, ihren Worten, ihren Taten. Lerne, dir selber die Liebe und Aufmerksamkeit zu geben, die du dir von anderen Personen wünschst.

Es hört sich recht einfach an. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass es ein langer Prozess ist, bis es so läuft, wie man es sich vorstellt. Es wird immer wieder Höhen geben, wo man denkt „Hey, so geht das. War ja easy. Mir gehts so gut damit.“, und Tiefen, wo man z.B. feststellt, dass andere es nicht so toll finden, wie man sich neuerdings benimmt. Sie fühlen sich jetzt vielleicht ungeliebt, weil man auch einmal nein sagt, oder weil man nicht mehr um Aufmerksamkeit und Liebe bettelt. Mir persönlich hat dabei oft der Gedanke geholfen, dass ich an mir gearbeitet habe, andere aber diesen Schritt (noch) nicht gemacht haben. So konnte ich die Reaktionen besser verstehen, vielleicht sogar auf den anderen zugehen und einen eventuellen Weg/Kompromiss finden, mit dem alle happy sind.

Wie aber meistert man dies am besten? (Anmerkung: Dies sind Ratschläge, wie ich es geschafft habe, aus dem Kreis der Erwartungen auszubrechen. Falls bei dir etwas anderes gut funktioniert, oder du der Meinung bist, dass es Unsinn ist, sich davon zu lösen, ist das völlig ok. Jeder hat seinen eigenen Weg und seine eigene Vorstellung vom Leben.)

  • Zuerst einmal: Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst (bei mir hat es mehrere Jahre gedauert) und lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Manchmal z.B. würde es die andere Person zu sehr verletzten, wenn wir plötzlich keinem Treffen mehr zustimmen. Manchmal geht es auch nicht anders, z.B. auf Arbeit. Es ist ok, wenn wir auch einmal anderen zuliebe etwas machen (ausser in uns sträubt sich zu viel dagegen. Dann sollten wir ehrlich sein und es dem anderen so sagen.). Manchmal fallen wir auch einfach nur zurück in alte Gewohnheiten. Kein Ding. Kann passieren. Weiter gehts. Übung macht den Meister 😉
  • Gehe nicht mit dem Kopf durch die Wand. Wäge ab. Höre in dich hinein. Warum willst du das jetzt so und nicht anders? Gäbe es einen anderen Weg oder einen Kompromiss, der für alle stimmig ist? Vielleicht liegt es auch an der Person und nicht an der Sache? Dann lass ggf. diese Person ziehen. Ihre Art zieht dich nur herunter. Du musst nicht ab jetzt zu allem NEIN sagen und dich auch nicht vollständig davon frei machen, Erwartungen an andere zu haben. Finde DEINEN Weg!
  • Schaue, was genau es ist, warum du es anderen Menschen immer recht machen möchtest. Hast du Angst, ausgelacht zu werden? Hast du Angst, nicht mehr gemocht und ausgeschlossen zu werden? Hast du Angst, anderen weh zu tun?

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    Niemand ausser dir kann dich glücklich oder unglücklich machen. -Martin Opitz-

  • Überlege, was genau es ist, schreibe es dir vielleicht sogar auf und sieh genau hin: Wird das überhaupt so geschehen? Oder geht deine Fantasie (normal bei Angst) ein wenig mit dir durch? Was könntest du tun, damit sich die Angst legt? Z.B. dem anderen erklären, dass es nicht an ihm persönlich liegt, dass du das Treffen absagst, sondern dass du jetzt, nach einem stressigen Tag, einfach ein wenig Zeit für dich brauchst. Dasselbe gilt, wenn du von anderen Menschen etwas erwartest. Atme tief durch und schreibe dir auf: Warum empfinde ich so? Was kann ich mir selbst jetzt Gutes tun? Nehme Abstand von der Szenerie. Du kannst die andere Person nicht ändern. Solltest du auch nicht. Nimm dein Leben in die Hand (mit oder ohne die andere Person), mache etwas, das dir Spass macht, beginne dein glückliches und selbstbestimmtes Leben, jetzt.
  • Und zu guter Letzt: Arbeite an deinem Selbstwertgefühl. Nur wenn du lernst, dich selber zu mögen, mit all deinen liebenswerten Seiten und auch all deinen Macken, und dann, wenn du auch mal gerne Zeit mit dir allein verbringen magst, bist du nicht mehr so abhängig davon, dass andere dir die (fehlende) Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Man fühlt sich freier, fröhlicher und glücklicher.

Sicher gibt es noch viele andere wertvolle Tips. Wie hast du es geschafft, dich zu lösen? Wie siehst du das Alles? Wenn du magst, kannst du mir zu diesem Thema gerne hier einen Kommentar hinterlassen.

Herzlichst

Deine Jana ☀️

Nachtrag: wenige Minuten nach Veröffentlichung dieses Beitrages hatte ich folgendem Spruch in meinem YogiTea „Wir brauchen keine Liebe, wir sind die liebe Selbst“. 💖 Was für eine glückliche Fügung ☺️

Wie alles begann…

Inzwischen ist über ein Monat vergangen seit meinem ersten/letzten Eintrag. Das lag nicht etwa daran, dass ich keine Lust oder keine Motivation mehr verspürte den Blog weiterzuführen, sondern daran, dass ich im März eine Panchakarma Kur (ayurvedische Reinigungskur) gemacht habe. Ich habe nicht nur gefastet um meinen Körper zu reinigen, sondern auch meinen Geist und meine Seele. Ich habe mich auf mich besinnt, auch über den Blog nachgedacht, aber so wenig Zeit wie möglich im Internet verbracht. Und somit auch keinen Blogeintrag geschrieben. Es war also der denkbar schlechteste Zeitpunkt, vor der Kur mit meinem Blog zu beginnen und dann eine so grosse Pause zu machen, aber gut, es ist wie es ist…  😉 .

Als ich mit diesem Blog angefangen habe, war meine Idee, meinen Blog so zu schreiben, dass es eine Art Leitfaden ergibt. Eine Chronologie meines Weges zum Glück. Doch als ich näher darüber nachdachte, womit ich meinen Glücksweg begonnen habe, ist mir bewusst geworden, dass es keinen klaren Anfang gibt. Es geht so vieles ineinander über und ist miteinander verwoben, dass es schwierig ist, zu sagen, was zuerst kommen sollte. Um glücklich zu sein, gibt es viele Übungen, Kurse und Anleitungen: Positives Denken, Ziele aufstellen und verfolgen, Menschen und Dinge loslassen, Manifestieren, Meditieren, etc., pp.. Diese Dinge haben alle etwas für sich.

 

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„Wenn es dich nicht mehr kümmert, was andere über dich denken, hast du die höchste Stufe der Freiheit erreicht.“ -unbekannt-

Aber meiner Meinung nach bringt es nichts, anzufangen an sich zu arbeiten und etwas in seinem Leben ändern zu wollen, wenn man ständig darüber nachdenkt, was die Anderen wohl über einen und/oder über die Sache denken werden. Die Sache ist so zum Scheitern verurteilt. Es braucht nur einer mit den Augen zu rollen, wenn ich z.B. erzähle, dass ich jetzt meditiere, dass ich SCHWUPS lieber schnell wieder damit aufhöre. Ein guter Schritt ist also, zuerst einmal zu lernen, zu sich und seiner Meinung zu stehen und nicht darauf zu schauen, was andere von dir erwarten oder vielleicht über dich denken. Das wiederum braucht eine Menge Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Man muss lernen, Liebe, Freude und Anerkennung nicht im Aussen zu suchen, sondern sich selber glücklich zu machen. Ausserdem muss man sich erst einmal bewusst werden, wer man eigentlich genau ist und was man im Leben machen bzw. erreichen möchte. Was ist dein persönliches Glück und wie kommst du dort hin?  

Mein grösstes Problem war, und ich denke auch das Problem sehr vieler anderer Menschen ist, dass wir viel zu viel Wert darauf legen, wie wir im Aussen wirken. Deswegen soll dies auch heute mein Thema sein. Von Natur aus möchten wir dazugehören. Wir wollen es allen Recht machen. Wir wollen Aufmerksamkeit. Wir wollen Liebe. Dabei spielen unsere Glaubenssätze, die wir zum Teil schon seit der Kindheit mit uns herumtragen, eine grosse Rolle: „Wenn ich nein sage, hat meine Freundin mich nicht mehr lieb.“, „Wenn ich keine Überstunden mache, verliere ich meinen Job.“, „Wenn ich nicht das mache, was die anderen machen, werde ich ausgeschlossen.“, … Wir alle kennen das. Wir machen Dinge, weil man sie nun mal so macht. Familie, Haus, Garten, Auto, Arbeit, das gehört so. Hinzu kommt die ständige Frage „Was denkt der andere über mich?“. Eine Antwort haben wir natürlich auch gleich parat „Der findet mich bestimmt auch dumm, dick und hässlich.“. Unser Kopf, frei von Selbstliebe, macht uns so einiges vor. Es gibt immer Menschen, die uns nicht mögen, die uns hässlich oder lächerlich finden. Aber mal ganz ehrlich, wird man es solchen Menschen je Recht machen können? Mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Und auch, wenn ja, möchte man sich mit solchen oberflächlichen und negativen Menschen überhaupt abgeben? Nein, nur, wenn es unbedingt sein muss.

Bei Menschen, die einem nicht so wichtig sind, oder die man gar nicht kennt, kann man sehr gut üben, seine Grenzen aufzuzeigen und nein zu sagen. Schwieriger ist es da schon mit Menschen, zu denen man eine engere Beziehung hat: Der Partner, die Kinder, die Eltern, der Chef,… Hier braucht es noch mehr Fingerspitzengefühl, manchmal halt auch lieber Kompromisse als mit dem Kopf durch die Wand. Mir persönlich fiel es hier besonders schwer und es hat sehr, sehr lange gedauert, bis ich meine Bedürfnisse wahrgenommen und mutig durchgesetzt habe. Immer mit der Angst im Nacken, ich könnte egoistisch werden und es mir mit den Menschen, die mir wichtig sind, verscherzen. Dem ist aber nicht so, das habe ich schnell gemerkt. Für viele Menschen ist es gar nicht so schlimm, wenn man seine Grenzen aufzeigt, seine Werte vertritt und seinen Weg geht. Im Gegenteil, sie wertschätzen einen nun auch viel mehr oder wollen sogar Näheres darüber wissen, wie du das machst. Denn auch Ihnen ist nicht entgangen, wie du mehr und mehr strahlst und immer mehr mit dir selber im Reinen bist.

Andere Personen brauchen eine Weile um sich an deinen neuen Wesenszug zu gewöhnen und zu akzeptieren und wieder andere werden nicht damit klar kommen, dass du nicht mehr nach ihrer Pfeife tanzt. Einige Menschen scheiden vielleicht aus deinem Leben, aber dafür kommen viele tolle neue Menschen in dein Leben. Menschen, die dich so lieben wie du bist, und die deine ehrliche, direkte und selbstliebende Art schätzen. Und mit solchen Leuten an deiner Seite deinen Weg ins Glück zu beschreiten ist doch das Beste, das dir passieren kann, oder?

Ein sonniges Leben – Was bedeutet das für mich?

 

Ein sonniges Leben. Darunter könnte man ein Leben an Strand und Meer verstehen. Mit

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Kroatien, bei diesem Ausblick ist glücklich sein nicht schwer 😉

Palmen, die Schatten spenden, der Sonne, die immer scheint und alle wärmt, relaxte Menschen, leckeres Essen, Urlaubsfeeling,….

Für mich bedeutet ein sonniges Leben aber etwas anderes. Ein sonniges Leben ist für mich ein glückliches Leben. Glück, das von innen heraus kommt. Glück, das anhält und das ich verspüre, ohne dafür immer an tolle Orte reisen, mir tolle Sachen kaufen, viel Geld verdienen oder mich anderweitig bestätigen zu müssen. Ich mache mein Glück auch nicht mehr von anderen Menschen abhängig. Nur ich alleine und meine Einstellung zum Leben können mich zufrieden und glücklich machen. Brauche ich wirklich ein grosses Haus mit Garten? Ein schnelles Auto? Coole Freunde? Eine atemberaubende Figur? Einen Mann, der mir alle Wünsche von den Augen abliest? Wenn nein, wunderbar. Wenn ja, auch gut. Jeder muss für sich selber herausfinden, was er braucht und was er nicht braucht, um glücklich zu sein. (Meistens ist jedoch das Glück, das aufgrund materieller Dinge entsteht, nicht von langer Dauer. Darüber schreibe ich aber ein andern Mal.)

Es hat eine Weile gedauert, aber inzwischen weiss ich recht gut, was ich brauche und was nicht. Auch bin ich ziemlich zufrieden mit dem was ich mache und habe (zumindest arbeite ich daran 😉 ). Ist dies einmal nicht der Fall, versuche ich etwas zu ändern oder es anzunehmen, wie ist ist, anstatt zu jammern. Denn so wie auch das Wetter nicht immer sonnig sein kann, ist es auch im Leben. Natürlich gibt es auch Zeiten, wo es mal nicht so gut läuft. Und natürlich gibt es auch Dinge, die man nicht mag. Es kommt einzig darauf an, was man daraus macht. Man kann sich drinnen verkriechen oder im Regen tanzen. Ich selber habe es in der Hand. Ich will lernen, mein Leben so zu gestalten, dass ich möglichst fröhlich, ausgeglichen, innerlich strahlend, gesund und glücklich bin, unabhängig von anderen Menschen und Dingen.

Das ist für mich ein sonniges Leben. Es fängt zuerst bei mir an. Wenn ich es schaffe, mich als wertvoll zu erachten, mich selbst zu lieben, und für mich einzustehen, strahle ich das auch nach aussen hin aus. Alles weitere ergibt sich dann fast von alleine.