„Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.“ -George Carlin-

…ausser wir wollen etwas von ihm. Dabei ist Solidarität und Zusammenhalt gerade in der jetzigen Situation so wichtig. Anstatt den Nachbarn z. B. zu fragen, ob man ihm etwas vom Einkaufen mitbringen kann, wird beobachtet und kritisiert: „Wie kann man als Risikopatient noch einkaufen gehen?“ Ich habe das Gefühl, einige suchen förmlich nach Fehlern bei den anderen. Meckern ohne zu hinterfragen und nachzudenken. Und ja nicht vor der eigenen Haustüre kehren. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit waren einmal, jetzt scheint schlechte Laune und Aggressivität gegen alles und jeden modern zu sein. So schade! Wo soll das nur hinführen?

Ich weiss, das war jetzt auch gemeckert, aber das musste einmal raus 😉

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

ein Ort zum Seele-baumeln-lassen

Manchmal bin ich gerne unter Menschen. Manchmal aber brauche ich einfach nur Ruhe. Da mag ich keine Bewegungen um mich herum wahrnehmen, keine Gespräche, kein Gemurmel. Einfach absolute Ruhe für alle Sinne.

Ich lebe in einer Großstadt, aber auch hier gibt es ein paar schöne ruhige Ecken. Eine davon möchte ich euch hier zeigen.

Es ist ein recht kleiner Park. Zum Schutz der Pflanzen und Kleinstlebewesen dürfen die Wiesen nicht betreten werden. Vielleicht halten sich deshalb so wenige Menschen dort auf? Ich jedenfalls mag das. Ein idealer Ort zum Seele-baumeln-lassen und Wiederauftanken.

Kennt ihr auch so ein Genughaben von Menschen? Wie geht ihr damit um?

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Und schon ist der Sommer wieder vorbei

Morgens ist es später hell und abends früher dunkel. Auch das Wetter wird windiger und regnerischer. Blätter, Kastanien und Eicheln fallen von den Bäumen und im Garten ernten wir die letzten Sachen. Der Herbst ist da. Ich mag ja den Herbst. Mag es wenn es wieder kühler wird, mag Spaziergänge in Regen und Wind. Aber mal wieder habe ich kaum etwas von meiner Sommer-To-Do-Liste erledigt. Was habe ich mir nicht alles vorgenommen, und dann doch nicht gemacht. Ich versuche darüber nachzudenken, woran das liegen könnte. Dabei muss ich ein wenig über mich schmunzeln. Ist es überhaupt nötig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen? Bringt es etwas, dass ich mich darüber ärgere, dass ich so viel nicht getan habe? Ich denke nicht. Ich schaue mir die Liste noch einmal an, und stelle fest, dass viele Dinge sich allein dadurch erledigt haben, dass meine Interessen sich in der Zwischenzeit geändert haben. Und die Umstände. Genau so verhält es sich auch mit Vorsätzen, die man sich für die Zukunft, das kommende Jahr bzw. sein restliches Leben fasst. Allzu oft kommen unvorhergesehene Dinge dazwischen. Und was passiert? Man schlägt einen anderen Weg ein und ist enttäuscht von sich selbst, dass man es mal wieder nicht geschafft hat.

Nun aber seine Vorsätze und Listen gleich über Bord zu werfen wäre auch ein wenig voreilig. Was also könnte helfen?

Sein grosses Ziel in viele kleine Ziele zu splitten, wie z. B. „Nächste Woche, also bis zum …. werde ich meinen Schrank fertig ausmisten.“, oder „In den kommenden 14 Tagen werde ich täglich 2 Liter trinken.“. Nach dieser Zeit schaut man sich an, wie es gelaufen ist und steckt sich das nächste kleine Ziel, indem man entweder genau so weitermacht, etwas verändert oder es einfach sein lässt. Die Chance, die kleinen Ziele zu erreichen ist so viel grösser. Und die so gemachten Erfolgserlebnisse machen stolz und geben Selbstvertrauen. Und auch, wenn man einmal etwas nicht durchgezogen hat, hat man wieder einen Termin, wo man sich mit dem „Wieso?“ und dem „Wie weiter?“ beschäftigt. Man verliert die Dinge nicht so schnell aus den Augen. Was im Alltagstrott doch ab und an mal passiert. Mir jedenfalls 😉

Diesen Sommer habe ich (ungeplant) das Fotografieren mit Kamera für mich entdeckt und mich damit sehr viel beschäftigt.

Wie handhabst du es? Hast du Ziele, Vorsätze und To-Do-Listen? Oder weitere Tipps?

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Sich einfach einmal treiben lassen…

….das habe ich vor ca. einem halben Jahr gedacht, als in meinem Kopf ein immer grösserer Knoten entstand. Ich hatte so viele Ideen bezüglich meinem Blog und meiner beruflichen Zukunft. Und ständig kam Neues hinzu. So erschien es mir verlockend die Sachen schleifen zu lassen. Mit etwas Ruhe und Abstand wird sich schon alles ordnen und das „Richtige“ auf mich zukommen, oder?

Dass das ein grosser Trugschluss war, ist mir inzwischen bewusst geworden. Wenn man sich nicht mehr mit der Sache auseinandersetzt, passiert da auch nicht viel. So jedenfalls ist es diesmal bei mir gewesen. Die Ideen sind noch immer alle da. Genau so wirr wie vorher.

Sich treiben lassen oder aussteigen?

So habe ich beschlossen eine Pause vom „Sich-treiben-lassen“ einzulegen, aus dem Fluss auszusteigen, mich zu ordnen und zu zentrieren. Ich stehe noch ganz am Anfang, bin noch triefend nass; aber, auch wenn das Sich-treiben-lassen toll war, es wird einfach Zeit für mich, eine neue, andere Phase einzuleiten: „Von nichts kommt nichts.“. 😉

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

Kurzer Post über meine vielen Gedanken zum Coronavirus

„Ich verstehe die Notwendigkeit, keine Panik zu erzeugen, aber wenn die Botschaft von der Gefährlichkeit dessen, was geschieht, die Menschen nicht erreicht, erschaudert es mich…“
-Dr. Daniele Macchini, Bergamo, Italien-

Den vollständigen, recht bewegenden Post findet ihr unter diesem Link: https://mypflegephilosophie.com/2020/03/10/corona-jede-beatmungsmaschine-ist-wie-goldstaub-cn-tod-verzweiflung/

Es ist an der Zeit, wieder mehr mit dem Herzen denken

Auch ich halte nichts von Panikmacherei. Aber auch genau so wenig von Schönrederei. Der Virus wird auch vor der Schweiz nicht Halt machen. Das haben wir nicht in der Hand. Aber wir haben es in der Hand, wie schlimm es uns treffen wird. Indem JEDER ein paar Regeln einhält, für einmal seinen übertriebenen Egoismus zum Wohle anderer Menschen runterschraubt und anfängt die Sache mit gesundem Menschenverstand zu betrachten, ist vielleicht schon ein paar Menschen mehr geholfen.

Sonnige Grüsse

Jana ☀️