Allgemein, Über mich

Der erste Schritt

Wenn man mit seinem Leben oder auch mit sich selbst unzufrieden ist, ist es immer ratsam an der Situation etwas zu ändern oder auch an sich zu arbeiten. Es gibt viel, das man machen kann und die Buchhandlung sowie das Internet quellen über mit Geschriebenem zu den Themen, wie man glücklich und zufrieden wird, was und wie man am besten loslässt, mehr Selbstbewusstsein gewinnt, etc. pp.. Es sind tolle Ratschläge dabei. Aber bei allem was ich versucht habe, ist es an Einem gescheitert. Ich denke, viele Hochsensible kennen auch diesen einen Gedanken: „Was denken die anderen über mich?„. Was denken die anderen, wenn ich plötzlich etwas anders mache? Wenn denkt mein Nachbar, wenn ich so viele Dinge aussortiere, an die Strasse stelle, wegwerfe, weggebe? Was denken meine Arbeitskollegen, wenn ich plötzlich zu einer Sache NEIN sage? Was denken meine Freunde, wenn ich lieber alleine zuhause bleiben mag, anstatt mit ihnen Party zu machen?

Manchmal schaue ich lieber alleine in den Abendhimmel als mich ins Getümmel zu stürzen.

Mir hat es geholfen mich zuallererst von diesen Gedanken zu lösen. Warum denke ich diese Dinge eigentlich? Denkt die andere Person dann wirklich so über mich? Und wenn ja, sollte mir das nicht egal sein? Ich habe angefangen auszuprobieren. Zuerst mit kleineren Dingen. Habe mich anfangs noch oft entschuldigt und erklärt. Und ja, in wenigen Fällen auch Ausreden benutzt. Aber nach und nach habe ich festgestellt, dass die Menschen gar nicht so schlimm reagieren wie ich befürchtet habe. Im Gegenteil, manches Mal gab es sogar Zuspruch und Bewunderung für den Mut, den ich aufbrachte. (Ja, für mich war es schon sehr mutig und aufregend einmal gegen den Strom zu schwimmen😉 .) Und bei den Menschen, die nicht damit klar kamen, habe ich festgestellt, dass diese eigentlich an allen und allem, was anders ist oder denkt wie sie, etwas auszusetzen haben. Warum also sollte ich mich unglücklich machen, nur damit sie glücklich und zufrieden sind?

Natürlich gehe ich jetzt nicht über Leichen oder verstosse gegen Gesetze und Regeln nur um meinen Kopf durchzusetzen. Aber anderen zu sagen, das man etwas gerade nicht so gerne mag und eventuell zusammen nach Kompromissen zu suchen, ist es nicht das, was ein Zusammenleben ausmacht?

In Zeiten, in denen ich in alte Muster zurückfalle und es wieder allen anderen recht mache, nur mir nicht, nur weil sie etwas „Schlechtes“ über mich denken könnten, hilft mir dieser Spruch

Du kannst niemals alle mit deinem Tun begeistern. Selbst wenn du übers Wasser laufen kannst, kommt einer daher und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist.“

Nachdem ich verinnerlicht hatte, dass es egal ist, was andere über mich denken, ist es mir viel einfacher gefallen, an mir zu arbeiten und mein Leben so zu gestalten, wie es MIR gefällt.

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

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