Wenn ich überreizt bin…

Wenn ich überreizt bin, habe ich es eigentlich schon viel früher gemerkt, dass es so weit kommen wird. Ich habe die Anzeichen nur entweder übergangen, weil es nicht anders ging, oder weil ich dachte, es wird schon gutgehen (was meistens nicht der Fall ist). Wenn die Reize überhand nehmen, werde ich dünnhäutig. Ich bin dann weniger belastbar, werde unruhiger, fahriger, kann mich nicht mehr auf eine Sache konzentrieren, weil alles miteinander verschwimmt. Sinneseindrücke wie Geräusche, Gerüche und Berührungen nehme ich noch schneller und intensiver wahr. Die Nerven werden feiner, man könnte auch sagen, ich bin dann schneller genervt als sonst.

Wenn ich jetzt nicht die Notbremse ziehe und irgendwo für mich alleine in absoluter Ruhe neue Kraft tanke, kann es passieren, dass ich explodiere wie ein Vulkan. Ich bin eigentlich ein ruhiger und ausgeglichener Mensch. Auch wenn ich in die Überreizung komme, merkt man mir das nicht an. Um so unerwarteter ist es für die Menschen in meiner Umgebung, wenn ich plötzlich laut werde oder erst einmal alles aufgestaute loswerden muss (und das kann eine Menge sein, das noch dazu teils schon lange zurückliegt.) Da bringt es auch nichts, wenn ich versuche mich zusammenzureissen. Im Gegenteil: das führt zu einer noch verstärkteren Anspannung und führt schlimmstenfalls dazu, dass ich wütend auf mich selber werde, weil ich es nicht schaffe, ruhig zu bleiben. Später bin ich dann wütend auf mich, weil ich es überhaupt erst so weit habe kommen lassen.

In der Ruhe liegt die Kraft 💫 -Konfuzius-

Zum Glück kommt das nur noch recht selten vor. Inzwischen habe ich gelernt, genau auf mich zu schauen. Denn ich merke inzwischen sehr wohl, wenn ich auf dem Weg bin mich zu überreizen. Mein Körper sendet mir erste Anzeichen wie z. B. eine starke Lärmempfindlichkeit oder Unkonzentriertheit, später auch ein starkes Ruhebedürfnis oder Müdigkeit. Aber auch schon bevor etwas ansteht prüfe ich, wie es mir geht und wie belastbar ich bin und damit auch sein werde. Steht etwas „Grosses an“, verordne ich mir davor und danach Ruhe.

Ruhe ist bei mir die Zauberformel. Wie sieht es bei dir aus? Was überreizt dich? Wie macht sich das bemerkbar? Und was hilft dir dabei, der Überreizung Herr zu werden? Ich bin gespannt..

Sonnige Grüsse

Jana ☀️

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